Etappenbericht 4

Und womit wir beim Thema „Vorbereitung“ zurück wären. Ich hatte ja in einer der ersten Berichte von einer speziellen Vorbereitung geschrieben. Zu meiner gehörte es auf jedenfall ein kleineres Kettenblatt mitzunehmen. Nach 2 Etappen bei deren Anstiege mein Garmin noch nicht mal den Neigungswinkel anzeigen wollte, wusste ich was zu tun war. Das Garmin zeigte ab 15% Neigung  nur noch zwei _ _ %. Ich montierte mit freundlicher Unterstützung des Topeak-Ergon Mechanikers Peter die Notreseve. Peter ist eine coole Sau mit fettem bayrischem Akzent, der gerne Downhill fährt und wie er mir erzählte, erst seit einem Jahr Internet hat.

Ja. Die Neigungswinkel. Alles was über 15 liegt, bereitet mir und vorallem meinen Beinen sorgen. Christian hingegen macht das anscheinend nicht so viel aus. Der tritt fröhlich die Dinger hoch, als ob er nie etwas anderes gemacht hat. Deshalb durfte er mich auch den letzten hochtreiben.

Ein Schwenk zum Material. Unsere Räder verrichten ihre Arbeit ohne Murren, aber mit einem leichten Knurren im Trettlagerbereich. Pressfit hält wie Peter sagte. Auf einer der zahlreichen Schotterabfahrten in der 3. Etappe passierte es: Durchstich im Vorderreifen. Die Latexmilch (Schwalbe Doc Blue) spritzt in der Abfahrt feucht-fröhlich aus dem Reifen. Christian bekommt Wind davon und fragt ob wir anhalten sollen. Nö, der hält noch. Bist du sicher? Klar. Der Reifen hielt auch noch die 4. Etappe.

Bilder der 4. Etappe

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *